Arbeitsplatzbrille

Arbeitsplatzbrille und Bildschirmbrille: wann sie sinnvoll ist

Wer am Bildschirm zunehmend Beschwerden spürt, fragt sich, ob eine Bildschirmbrille hilft und wer sie zahlt. Hier erfährst du, was eine Arbeitsplatzbrille ausmacht und welche Zuschuss-Wege es gibt. Ob sie für dich passt, klärt eine augenoptische oder augenärztliche Bestimmung.

Bildschirmbrille · Sehabstand · Arbeitgeber-Zuschuss · G37-Untersuchung · Beschwerden

Eine Arbeitsplatz- oder Bildschirmbrille ist auf die typischen Entfernungen am Schreibtisch ausgelegt: Monitor und Tastatur statt Ferne. Besonders für Menschen mit Alterssichtigkeit kann sie den mittleren und nahen Bereich entspannter abdecken, als es eine normale Gleitsichtbrille im Büroalltag tut.

Beim Zuschuss gibt es zwei Ebenen. Ergibt eine arbeitsmedizinische Vorsorge (oft „G37“ genannt), dass eine spezielle Sehhilfe für die Bildschirmarbeit nötig ist, kann der Arbeitgeber im gesetzlichen Rahmen zu einer Basis-Bildschirmbrille beitragen. Darüber hinausgehende Wünsche zahlst du in der Regel selbst.

Diese Artikel ordnen ein, wann eine Bildschirmbrille überhaupt sinnvoll ist, wie der Weg über die arbeitsmedizinische Vorsorge läuft und was die Rechtslage grob vorsieht. Sie ersetzen keine Beratung: Ob du eine solche Brille brauchst, klärt der Augenoptiker oder Augenarzt, arbeitsrechtliche Details der Betriebsarzt oder Arbeitgeber.

Zur Orientierung

  1. 1Beschwerden erst abklären lassen, bevor eine Brille bestellt wird.
  2. 2Bildschirmbrille deckt Monitor- und Nahbereich ab, nicht die Ferne.
  3. 3Zuschuss läuft oft über die arbeitsmedizinische Vorsorge (G37).
  4. 4Anhaltende Beschwerden? Zum Augenoptiker oder Augenarzt.

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Arbeitsplatzbrille: zahlt der Arbeitgeber und wann sie sinnvoll ist

Wann eine Arbeitsplatzbrille sinnvoll ist und unter welchen Bedingungen der Arbeitgeber die Kosten übernimmt.

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Häufige Fragen

Zahlt der Arbeitgeber eine Bildschirmbrille?

Ergibt eine arbeitsmedizinische Vorsorge, dass für die Bildschirmarbeit eine spezielle Sehhilfe nötig ist, kann der Arbeitgeber im gesetzlichen Rahmen zu einer Basis-Bildschirmbrille beitragen. Umfang und Ablauf regeln Betriebsarzt und Arbeitgeber; das ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsplatz- und Gleitsichtbrille?

Eine Gleitsichtbrille deckt Ferne, mittleren Bereich und Nähe ab. Eine Arbeitsplatzbrille ist auf die Distanzen am Schreibtisch optimiert, also Monitor und Nähe, und dafür im Büro oft entspannter — für die Ferne aber nicht gedacht.

Brauche ich bei Bildschirmbeschwerden immer eine Brille?

Nicht unbedingt. Beschwerden können viele Ursachen haben, von der Bildschirmeinrichtung bis zum Sehen selbst. Ob eine Brille hilft, sollte eine augenoptische oder augenärztliche Bestimmung klären, bevor du etwas bestellst.

Was bedeutet die G37-Untersuchung?

„G37“ ist die gängige Bezeichnung für die arbeitsmedizinische Vorsorge bei Bildschirmarbeit. Dabei wird unter anderem geprüft, ob für die Tätigkeit eine spezielle Sehhilfe erforderlich ist. Der Betriebsarzt führt sie durch.